02.05.10 ++ Die AKTUALITÄT von GOETHE auch noch 2010 ++


PachTs Blick vom Schreibtisch
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[ Foto und Text – © PachT ]
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„Unter allen VÖLKERSCHAFTEN

haben die GRIECHEN

den TRAUM des LEBENS

am schönsten geträumt.“
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Diese Feststellung Goethes aus dem Jahre 1826
(Werk: Maximen und Reflexionen, Aus Kunst und Altertum)
hat angesichts der politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen in der Europäischen Union auch 2010 nicht an AKTUALITÄT verloren …[PachT, Erfurt 01.05.10]

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Im Jahre 2008 hielt ich diesbezüglich in meinem Tagebuch SEELENSCHWINGUNGEN
nachstehenden (52.)GEDANKEN fest :

Globalisierung

Wer sich auf die Wildbahn der GLOBALISIERUNG begibt,
muss innere STÄRKE
durch sozialen FRIEDEN und wirtschaftliche STABILITÄT
aufweisen –
ansonsten ist eine KRISE
über kurz oder lang nicht abzuwenden !
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9 Kommentare zu „02.05.10 ++ Die AKTUALITÄT von GOETHE auch noch 2010 ++

  1. Nur zu dumm, dass auf die schönsten Träume bisweilen ein böses Erwachen folgt. Aber vielleicht reiben sich die Hellenen jetzt die Augen und meinen, alles wäre nur ein böser Traum.
    Und uns wird es so gehen,wenn wir ihre Schulden dann abschreiben müssen.

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  2. Ebenfalls freundliche…zurück…

    Meine Frau und ich sind vor genau einem Monat von Weimar hierher nach Erfurt-Daberstedt/Schwemmbach gezogen.

    Beste Grüsse

    Michael Schröpfer

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  3. Ausgerechnet an den Griechen verifiziert sich in diesen Wochen der sinngem. Marxsche Gedanke, wonach sich Geschichte sowohl als Komödie als auch als Tragödie darbietet.

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  4. Hm, ich bleibe mal bei den Griechen … ich würde zu Goethe sagen: Sie haben nicht den Traum des Lebens am schönsten geträumt, sondern am realistischsten!
    Denken wir mal an Sisyphos, oder an die Frau des Odysseus oder sogar an diesen ewig Reisenden selbst. Denken wir an all die Kriege um Macht, oder doch um die Liebe einer Frau?

    Und die Griechen haben „universal“ geträumt, ihre Geschichten beinhalten universelle Wahrheiten über alle Zeiten hinweg.

    Mal wieder interessante Gedanken von Dir!

    LG
    Holdastern

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  5. Der Jäger/Sammler musste sich um Stammes/Dorfsproblemen kümmern.
    Der aufgeklährter/industrieller Mensch wurde konfrontiert mit nationale- und Statenproblemen.
    Der Mensch im Information/Globalisierungsalter hat globale Probleme zu bewältigen.
    Danach werden wahrscheinlich universale Probleme sich anbieten.
    Die Entwicklung lässt sich nicht aufhalten. Wir müssen mit und mit jeder Schritt werden die Aufgaben schwieriger.

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  6. ich möchte noch anmerken, daß 1826 griechenland genauso in aller munde war wie
    heute und der junge staat von westeuropa protegiert wurde. die griechen hatten
    sich 1821 gegen die türken erhoben und mit – zumindest ideologischer – hilfe aus
    westeuropa nicht nur einen eigenen staat sondern gleich dazu einen deutschen kö-
    nig aus dem hause wittelsbach bekommen.
    griechen und westeuropäer haben damals gemeinsam mal mehr mal weniger schön und
    innig – auf jeden fall aber unsachlich – die antike bejubelt. goethe wird mitge-
    jubelt haben

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  7. Hallo und danke für den Kommentar …

    Es zeigt sich aber doch, dass im Grunde in der VERGANGENHEIT auch die gleichen menschlichen PROBLEME und gesellschaftlichen KONFLIKTE existierten …
    Irgendwann wiederholen diese sich in einer anderen Qualität und erschreckenden DIMENSIONEN …

    In so fern ist es für mich schon interessant, solche Gedanken für mich festzuhalten …

    vielleicht ja mal bis demnächst … lG … PachT

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  8. … es ändern sich wohl wirklich nur die Zeiten, nicht die menschliche Dummheit, aber was nützt es- das Wissen, dass da schon in Goethes Büchern steht!

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