26.11.11 ## ANGST – ein schlechter BERATER ## WOCHENEND – BETRACHTUNG #


[Idee / Gestaltung / Fotos – © P. Achim T. (PachT)
Text : Unbekannter aus China und Hl. Franz von Sales]

.

Schnelle Fahrt

.

Die ANGST klopft an,

das VERTRAUEN öffnet,

n i e m a n d ist draußen.

D a r u m

begegne dem,

was auf dich zukommt,

n i c h t mit ANGST,

sondern mit HOFFNUNG !

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Allen LESERN und GÄSTEN meiner SEITE wünsche ich :DD

=> ein angstfreies WOCHENENDE und

=> einen hoffnungsvollen START in die 47. Woche :!:

:wave: bis vielleicht demnächst :wave:

Verweile zum Schauen

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6 Kommentare zu „26.11.11 ## ANGST – ein schlechter BERATER ## WOCHENEND – BETRACHTUNG #

  1. Achim, verzeih mir bitte, diese langen Texte verwendet zu haben.

    Erst dachte ich, etwas von Ernst Bloch abzuklammern, dann kam ich auf Sören Kierkegaard, der mich immer wieder beschaftigte:

    „Der Mensch ist eine Synthese aus Seelischem und Körperlichem. Doch eine Synthese ist nur denkbar, wenn sich die beiden Teile in einem Dritten vereinen. Dieses Dritte ist der Geist. Wie verhält sich der Geist zu sich selbst und zu seiner Bedingung? Er verhält sich als Angst.“
    Der Mensch erkennt, dass er die Freiheit der Entscheidung hat. Kierkegaard verbindet diese Erkenntnis mit dem Konzept der Erbsünde. Durch den eigenen „Sündenfall“ erkennt der Mensch, wie viele Möglichkeiten er hat, sein Leben auszurichten. Er erkennt seine Freiheit und schreckt erstmal davor zurück. Er hat die Angst entdeckt. Kierkegaard schreibt dazu:

    „Man kann die Angst mit einem Schwindel vergleichen. Wer in eine gähnende Tiefe hinunterschauen muß, dem wird schwindlig. Doch was ist die Ursache dafür? Es ist in gleicher Weise sein Auge wie der Abgrund – denn was wäre, wenn er nicht hinuntergestarrt hätte? Demgemäß ist die Angst jener Schwindel der Freiheit, der aufkommt, wenn der Geist die Synthese setzen will und die Freiheit nun hinunter in ihre eigene Möglichkeit schaut und dann die Endlichkeit ergreift, um sich daran zu halten. In diesem Schwindel sinkt die Freiheit nieder.“(Caput 2, §2 ‚Subjektive Angst‘)

    Angst sorgt also unter anderem dafür, dass der Mensch angesichts der unendlichen Möglichkeiten, die seine Freiheit bietet, die „Endlichkeit ergreift“. Das heißt er klammert sich an etwas Konkretes und blendet dadurch die ihn überfordernde Freiheit aus.

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  2. Moin PachT!

    Das Bild stammt doch sicher von Deiner Frau als Du wie ein Gesengter durch Erfurt gefahren bist. Stimmt?! :))

    Ich wünsche Euch einen schönen 1. Advent.
    Männe

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  3. „Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will.“ – Hoffnung, wie Liebe und Lächeln, sind die Bausteine unseres Lebens (ein Lebenselexier), egal wie oft du fällst, egal wie schwer es ist“

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  4. Lieber Achim,

    Hoffnung gehört zwar zu den Tugenden, aber sie wird von Angst und Sorge begleitet. Meiner Meinung nach verlängert die Hoffnung die menschlichen Qualen, denn vor der Hoffnung steht das Leid.

    Ich wünsche Dir einen gesegneten ersten Advent.

    LG
    Gabriele

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  5. Zum Thema „Angst“ gibt es viel zu sagen. Die Einen sagen : „Angst ist keine Tugend – Angst stinkt“ ( Habe ich mal auf einer Hauswand aufgesprüht gesehen in HH- Altona ). Auch ist die Angst ein Schutzmechanismus und schützt uns vor Gefahren. Gäbe es die Angst nicht, gäbe es mehr Tote. Wir brauchen die Angst. Angst jedoch, die eine Eigendynamik entwickelt und unser Tun und Handeln völlig beherrscht, ist eine psychische Erkrankung und kann eine schwere Depression auslösen. Angst darf und muß es geben. Nur, sie darf nicht die Herrschaft über unseren Geist erlangen. Es gilt unbedingt, sie „im Zaum“ zu halten. Denn : „Angst essen Seele auf“.
    In diesem Sinne, einen lieben Gruß.

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