11.10.13 # Der OSTEN braucht eine starke STIMME # NEIN, die DEMOKRATIE muss wirksamer werden # PRESSEBEITRAG #


Der Chefredakteur der
Logo Thüringer Allgemeine 1
forderte in seinem LEITARTIKEL am 05.10.13
einen OST – MINISTER im MT

.

Eine solche FORDERUNG bedeutet aus meiner SICHT
mangelndes VERTRAUEN in die DEMOKRATIE

Deshalb vertrat ich dazu in einem LESER – BRIEF meine AUFFASSUNG.
Nachstehend der WORTLAUT; eine VERÖFFENTLICHUNG erfolgte bis heute nicht :

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Thüringer Allgemeine
Redaktion
Gottstedter Landstraße 6
99092 Erfurt
als eMail / Erfurt, 05. 10. 2013

LESER-MEINUNG
zu „Der Osten braucht eine starke Stimme“ [Leitartikel]
in TA v. 05.10.13; S. 1

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachstehend gebe ich Ihnen meine Meinung zum o. g. Sachverhalt zur Kenntnis.
Einem möglichen Abdruck, auch in redaktionell angepasster Form,
stimme ich hiermit zu :

*

Schwächelnde Demokratie

Am 22. September wurde in Deutschland gewählt. Alle Kandidaten versprachen ihrerseits Kompetenz im politischen Denken und Handeln. Warum heute der erneute Ruf: „Der Osten braucht eine starke Stimme“?
Die Mitglieder des Bundestags, des Bundesrats und des Bundeskabinetts haben mit ihrer Wahl den unmissverständlichen Wählerauftrag erhalten, unser Land in verantwortlicher Wahrnehmung der ihnen übertragenen hoheitlichen Aufgaben gesamtgesellschaftlich vorwärts zu entwickeln. Zu was bedarf es dazu eines gesonderten Beauftragten für einen bestimmten (Ost-)Teil unseres Landes? Bieten die damals verfassungsseitig geschaffenen Strukturen des Rechtsstaates heute nicht mehr die demokratische Gewähr für politisch ausgewogene Entscheidungen auch nach regional wirtschaftlichen, kulturellen und anderen Schwerpunkten?
Die Feststellung, dass der Osten im Schatten von Frau Merkel eine starke Stimme braucht, kann ja fast zu dem abwegigen Gedanken führen, dass der hohe Thüringer Stimmenanteil bei der Zweitstimme für die CDU, – also für Frau Merkel -, eine Fehlentscheidung Thüringer Wähler war, weil man heute möglicherweise vermutet, dass ihr Blick für die Thüringer Belange getrübt sei.
Wie wäre es denn, Herr Chefredakteur, wenn künftighin alle Stadt- und Landkreise einen Beauftragten bei ihren Landesregierungen einforderten? Anwärter für solche Ruheposten gäbe wohl genug.
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Auch in der POLITIK ist ein PLAN immer gut …
1a    Erfurt Stadtplan

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Die stärkste KRAFT reicht nicht an die ENERGIE heran,
mit der manch einer seine SCHWÄCHE verteidigt.
“ … [K. K.]

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Benediltplatz 2
Erfurt / Benediktplatz

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