07.12.15 # KLÄRUNGSBEDARF angefragt – die ANTWORT #


Domplatz Weihnachtsmarkt 2015 _ 1 abends

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TA-Artikel zu Planenschlitzer 1 2015.04.16 Thür. Blog 07.12.15 Anfrage
.

Meine REAKTION :

Thüringer Allgemeine …….. als eMail _ Erfurt, 04.12. 2015
Redaktion
Gottstedter Landstraße 6
99092 Erfurt

LESER-MEINUNG
zu “ Es wird nie jedem passen, was wir schreiben “ [ Thema ]
in TA v. 30.09. 2015; S. 3 (XX)
im Zusammenhang mit Ihrer heutigen MELDUNG
v. 04.12.15 [THÜRINGEN] S. 2
Planenschlitzer festgenommen

Sehr geehrte Damen und Herren,
nachstehend gebe ich Ihnen meine Meinung
zum o. g. Sachverhalt zur Kenntnis:

Die von mir o. g. heutige Meldung erscheint mir zu der vom
THÜRINGEN JOURNAL gestern Abend gekürzt, denn dort gab es
den ausdrücklichen VERWEIS auf die polnische Staatsbürgerschaft
der gefassten mutmaßlichen Täter.

http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/sendung605534_letter-M_zc-6932cf5d_zs-dea15b49.html

Das stellt doch FRAGEN in den Raum … Oder ?
____
P. Achim Tettschlag, Erfurt

_________

Die öffentliche ANTWORT
des stellv. TA – CHEFREDAKTEURS
am Tage darauf – LESERSEITE

TA-Artikel zu Planenschlitzer 2 2015.04.16 Thür. Blog 07.12.15 Antwort

Lieber Herr Tettschlag,
 
die einzige Frage, die meines Erachtens im Raum steht, ist, warum wir nicht erwähnten, dass es sich bei den Festgenommenen um Polen handelt. Wir stützten uns bei dieser Entscheidung auf die Richtlinie 12.1 im deutschen Pressekodex: „In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht.“ Diese Richtlinie wird im erweiterten Sinne auch auf die Nennung oder – wie im aktuellen Fall – Nichtnennung der Nationalität oder der Staatsangehörigkeit mutmaßlicher Straftäter angewandt.
 
Ob die Kenntnis der Herkunft eines Täters für das Verstehen der Nachricht vonnöten ist, muss von Fall zu Fall neu entschieden werden. Wir sind im vorliegenden Fall schnell zu der Überzeugung gelangt, dass die polnische Staatsbürgerschaft der mutmaßlichen Täter in keinem Zusammenhang mit der ihnen unterstellten Tat steht.
 
Das ist ein vergleichsweise einfaches Beispiel. Komplizierter wird es gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte in Deutschland, wenn es sich bei mutmaßlichen Straftätern um Flüchtlinge handelt. In den entsprechenden Nachrichten finden sich in letzter Zeit eher Hinweise auf die Herkunft der Tatverdächtigen als noch vor einem Jahr.
 
Das geschieht in manchen Fällen wohl auch, um dem Vorwurf zu entgehen, die Medien würden etwas verschweigen. Ob es für das Verständnis des Sachverhalts im Sinne der genannten Richtlinie 12.1 nötig ist, darüber muss immer wieder neu entschieden werden.
 
Herzlich
 
Thomas Bärsch
Thüringer Allgemeine
Stellvertretender Chefredakteur
____

(XX)*** Zur ERINNERUNG an meinen Beitrag vom 30.09.15 ***

Am Mittwoch, 30.09.15, h i e r

Logo Thüringer Allgemeine 1

auf Seite 3 gelesen …
U.a. folgende Passage :

3 Weglassen ist keine Fälschung und keine Lüge …

TA-Artikel Weglassen ist keine Wahrheit  1 2015.09.30 Titel Blog xxx
.

Dazu habe ich doch eine andere AUFFASSUNG, die
ich der TA – Redaktion per Email zukommen ließ :
.

LESER-MEINUNG
zu “ Es wird nie jedem passen, was wir schreiben “ [ Thema ]
in TA v. 30.09. 2015; S. 3

Sehr geehrte Damen und Herren,

nachstehend gebe ich Ihnen meine Meinung zum o. g. Sachverhalt zur Kenntnis. Einem möglichen Abdruck, […], stimme ich hiermit zu :

EINSPRUCH, Herr stellv. Chefredakteur

Ihre These 3 “ Weglassen ist keine Fälschung und keine Lüge “ kann man so absolut nicht im Raume stehen lassen. Denn das gesellschaftliche Zusammenleben funktioniert eben nur dann, wenn sich alle an den Grundsatz der Wahrheit halten. Um der Wahrheitsfindung willen ist vor Gericht z. B. auch jeder verpflichtet, „die Wahrheit zu sagen, nichts hinzuzufügen oder etwas wegzulassen“. Sollte m. E. also im übertragenen Sinne für den Journalisten heißen: Was nicht exakt belegt ist, berichtet er nicht oder verweist erkennbar auf noch offene Fragen zum Sachverhalt.
Das ist für mich Wiedergabe einer „verantwortbaren Wahrheit“.

___
P. Achim Tettschlag, Erfurt

***

Diese MEINUNG blieb bis heute
u n v e r ö f f e n t l i c h t .

***

SSW333.Gedanke_Verantwortbare Wahrheit
.

Die SELBSTZUFRIEDENHEIT ist in WAHRHEIT das GRÖßTE,
was man erhoffen kann.
“ … [B. de Sp.]
.

SSW130.Gedanke_Wahrheitsstruktur
_________

Domplatz Weihnachtsmarkt 2015 _ 2 abends
.

Zu glauben ist schwer.
Nichts zu glauben ist unmöglich
. “ … [V. H.]
.

Anger _  Adventsabend _ 2
___*

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