31.10.18 # Stilles NACHDENKEN am REFORMATIONSTAG über noch eigene REFORMFÄHIGKEIT #


Stadt MÜHLHAUSEN 31 Divi Blasil Kirche nachts.jpg

Jüngst hatte ich in so mancher NACHT 
den ENTWURF meiner TODESANZEIGE 
mit mir erörtert, weil ich dachte, 
die ZEIT sei nun gekommen … 
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© PachT 2018

SSW666.Gedanke_TodesAnzeige

“ Der TOD ist ein AUSRUHEN von Not und ELEND,  a b e r
auch von schmerzhaften ENTTÄUSCHUNGEN.“
[C. / PachT 2018]

SSW662.Gedanke_Seelenfestspielort

Der FRIEDHOF
ist der FESTSPIELORT  der ( befreiten ) SEELEN.
___
©
PachT 2018

144 Zagreb Impressionen 33

@ IDEE @ AUSFÜHRUNG @ Text und Fotos @  © PachT @

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31.03.18 # WochenendBetrachtung #


Sandra Falga _ Skulptur

639. GEDANKENSPIEL zum THEMA  Hoffnungsempfinden
mit WORTEN anderer wie  E. Hable u. E. Bloch
Moderation u. Fotoauswahl ( Sandra Falga )  –  © PachT

H o f f n u n g s e m p f i n d e n  

Im gleichen MASS wie ein MENSCH zu hoffen vermag, 
empfindet er auch ENTTÄUSCHUNG …

Darum ist wichtig 

Es kommt darauf an, 
das HOFFEN zu lernen!

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2017.09.05 Fünf-Schlösser-Blick-Spaziergang 14

“  Liebe die WAHRHEIT , doch verzeihe den IRRTUM. “ [ Voltaire ]

Sandra Falga _ Muse

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A l l e n
ständigen BESUCHERN und zufälligen GÄSTEN meiner Seite
wünsche ich ein gesegnetes OSTERFEST sowie
einen gesunden START in die neue WOCHE !

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Sandra Falga _ Flug

@ IDEE @ AUSFÜHRUNG @ TEXT / FOTOAUSWAHL @  © PachT @

Sandra Falga _ Sonnebad in Sonnenblumen

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12.10.17 # Renommierte TAGESZEITUNG recherchiert über m i c h zum FB-Fake “Jasmin“ #


Das   I N T E R N E T   kann doch ganz interessant und
F A C E B O O K  
auch noch aufschlussreich sein … :

Hintergrund 22Für die interessierten LESER/innen
h i e r
  noch einmal der VERWEIS auf den  >>> VORGANG
  an sich.
___
Gestern nun erhielt ich von einem REDAKTEUR
einer großen renommierten TAGESZEITUNG völlig überrascht
per E – Mail eine ANFRAGE zu diesem VORGANG “ Jasmin N. G.

*
Heute morgen habe ich ihm mein GEDÄCHTNISPROTOKOLL übermittelt.

*
Nähere Ausführungen mache ich heute  n i c h t , um diese laufende RECHERCHE nicht zu gefährden.

FRAU auf eingefahrenem GLEIS

“ Der aufrechte GANG ist die moralische ORTHOPÄDIE
der MENSCHENWÜRDE. “ … 
[ SpSpr. ]

FRAU ... kurvig in der Kurve

@@  Idee  @@  Ausführung  @@  Fotos  @@  © PachT @@

22.09.17 # Ent – TÄUSCHUNG = FAKE #


Wolken 3

Gestern ABEND erhielt ich eine NACHRICHT, die
wenn dem so ist -,
bisher alles im NETZ Erlebte in den SCHATTEN stellt … 
Die gesamten nachfolgenden SCHILDERUNGEN habe ich
selbst die letzten 9 Jahre 
im Netz so miterlebt und
mit
J. N. G. im CHAT analog nachvollzogen und besprochen … :

*** Hier der TEXT der Betroffenen ***

“ Als ich am 9. Januar 2016 öffentlich in meinem Blog über mein Outing geschrieben habe und ich aufgrund dieses Artikels J. N. G. näher kennenlernen durfte, hätte ich niemals mit so einem Ende gerechnet.

Die letzten 10 Monate waren auf der einen Seite sehr schön, weil ich erfahren durfte, wie es ist verliebt zu sein und geliebt zu werden und auf der anderen Seite waren es die mitunter sorgenvollsten Monate meines Lebens.

Diese Zeilen schmerzen mich wirklich sehr. Ich wusste, ich würde auf jeden Fall über J. und mich in meinem Blog schreiben, aber eigentlich sollte es ein Artikel über die schönste Liebesgeschichte werden … 💙😪

***

Mein Fake J … N … G. 

Hätte man mir vor einem Jahr gesagt, dass …… , die Frau, die am 25. Januar 2016 meinen Artikel ‚WER BIN ICH‘ so herzlich kommentiert hat und in die ich mich Ende 2016 verliebt habe, ein Fake ist, dann hätte ich wohl nur ungläubig geschaut und mir gedacht, der/die spinnt doch.
Aber wie so oft im Leben, kommt ja bekanntlich immer alles anders …
Kennengelernt habe ich J. über Twitter aufgrund eines Tweets einer Autorin, die 2013 das Projekt >.realfakes < gegründet hat. Seit Ende 2013 folgte ich J. auf Twitter und seit Anfang 2014 folgte sie mir zurück.

Ihre Tweets hatte ich fortan natürlich nicht aus den Augen verloren, aber den ersten richtigen und darauf aufbauenden Kontakt gab es erst aufgrund meines Artikels »Wer bin ich«. Am 14. April 2016 kam ich J. Anfrage auf Twitter nach und wir haben uns auf Facebook verknüpft.

Monate vergingen, es wurden Likes und Kommentare über Facebook ausgetauscht und als im Herbst feststand, dass J. für Ärzte ohne Grenzen nach Haiti fliegt, um den Opfern von Hurrikan Matthew zu helfen, schrieben wir uns die ersten Nachrichten über den Messenger.

Anfangs schrieben wir uns relativ unregelmäßig, alle paar Tage ein paar Zeilen. Nach und nach wurden die Nachrichten mehr, bis wir uns tatsächlich täglich schrieben und stundenlang im Messenger chatteten.

Da wir beide neugierig aufeinander waren und uns sehr gut online verstanden, lud mich J. zu ihrem Geburtstag am 18. Dezember 2016 nach Hamburg ein. Ihr Einsatz für Ärzte ohne Grenzen sollte Anfang/Mitte Dezember enden und nach ein paar Tagen in Boston würde sie nach Hamburg fliegen, um ihren Geburtstag groß zu feiern und mit ihrer Schwester M.  und deren Familie Weihnachten zu verbringen.

Die Krankheit

Am 1. Dezember 2016 fing sich J. bei der Behandlung eines Patienten einen Infekt ein und konnte ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen. Da sie eigentlich von einer leichten Grippe ausgegangen war, nahm sie die Beschwerden nicht sonderlich ernst und fasste sich ein Herz, um mir endlich mitzuteilen, dass sie sich in mich verliebt hätte.

Mir ist es natürlich nicht anders ergangen und ich hatte sie zu dem Zeitpunkt schon sehr in mein Herz geschlossen. Doch leider sollte unser kleines Glück von diesem Moment an über die nächsten Monate auf eine harte Probe gestellt werden. Die Ärzte stellten bei J. eine Grippe, eine Lungenentzündung und einen weiteren unbekannten Erreger fest, der ihr Immunsystem so stark angriff, dass ihre Überlebenschancen täglich sanken.

L … , eine Freundin von J. und Ärztin aus New York wurde kurz vor Weihnachten eingeflogen und war fortan für die Behandlung zuständig. Langsam vergingen die Tage und die Chancen standen 50:50. Mitte Januar 2017 waren die Forschungen von L … endlich erfolgreich und es stand fest, dass es sich bei dem unbekannten Erreger um Rinder-Tuberkulose handelte. Die Medikation wurde entsprechend umgestellt und die Heilung konnte eintreten.

J.  gesundheitlicher Zustand verbesserte sich jedoch nur sehr langsam und immer, wenn man dachte, nun ist es überstanden und es geht vorwärts, musste sie wieder Rückschläge einstecken (Hörsturz, Eiter im Hals, eine fast kollabierte Lunge). Aufgrund dieser Tatsachen war an einen Transport per Flugzeug gar nicht zu denken, da sie dafür angeblich nicht stabil genug war, und ein Transport per Schiff zu lange gedauert und bezüglich der Hygiene ein weiterer Risikofaktor gewesen wäre.

Die ersten Bedenken

Wie man sich vorstellen kann, trugen die gesundheitlichen Komplikationen und die Dauer der Isolation – J.  lag bereits seit Monaten alleine auf einem Zimmer ohne großen Kontakt zur Außenwelt – nicht gerade dazu bei, ihren Gemütszustand zu verbessern. Daher wollte ich sie mit einer persönlichen Kleinigkeit von mir aufheitern und sie auf andere Gedanken bringen.

J. hatte mir mitgeteilt, das sie im Drouillard Hospital in Port-au-Prince läge und dort von Ärzte ohne Grenzen behandelt werden würde. Also schickte ich ein kleines Päckchen mit DHL Express nach Haiti. Dieses kam jedoch nie bei ihr an und wurde wieder zurück an mich geschickt. Grund: »Unzustellbar. Empfänger unbekannt.« Als ich J. daraufhin anschrieb, bestätigte sie mir die Adresse und konnte sich nicht erklären, warum das Päckchen zurückgeschickt worden war.

Ich hatte J. bereits Anfang 2017 berichtet, dass es Personen in meinem Umfeld gibt, die sich Sorgen machen und nicht glauben, dass sie echt ist. Bei Google findet man zum Beispiel einen Link zu einem Beitrag, in dem J.  als Cheater beim Oneline-Schach bezeichnet wird. Außerdem kam dem ein oder anderen folgendes Suspekt vor:

„… eine Doktorin aus Boston, die sich laut Google Plus hauptsächlich für Linuxthemen interessiert, extrem aktiv auf den Social Media Kanälen ist und dazu noch ziemlich gut aussieht …“

Diese Dinge haben mich jedoch ehrlich gesagt gar nicht gestört, mir lag viel schwerer auf dem Herzen, dass Jasmin nicht telefonieren oder skypen wollte (angeblich hatte sie keine Stimme mehr und wollte sich nicht in einem Krankenhausbett zeigen) und, dass sie mir keine Selfies von sich oder generell private Fotos, z. B. von sich mit ihrer Schwester M. oder ihrer Freundin L … schicken wollte. Denn J.  hatte mittlerweile so einige Bilder meiner Familie sowie Selfies und Audionachrichten von mir bekommen und da erwartet man als Freundin schon irgendwie, dass in fast zehn Monaten mal etwas zurückkommt.

Natürlich hatte J. für all meine Bedenken Erklärungen, wollte mir sogar Unterlagen wie Geburtsurkunde, Studiennachweis, Grundbucheinträge usw. zu kommen lassen. Doch für mich war das Thema eigentlich vorerst damit erledigt, als sie mir schrieb, V. Sch.  kenne sie aus dem Real Life und sie sei mit ihr auch auf Facebook befreundet. Als ich Twitter und Facebook daraufhin überprüfte, sah ich, dass J.  nicht gelogen hatte. Es gab Kommentare, aus denen hervorging, dass sich die beiden bereits persönlich getroffen hatten und in Kontakt standen. Also ließ ich es erstmal auf sich beruhen.

Die Lügen

Monate waren mittlerweile vergangen, J.  lag immer noch in Port-au-Prince im Krankenhaus und es war auch keine Änderung in Sicht. Also fasste ich erneut den Entschluss ihr zur Aufheiterung etwas zu schicken. Sie hatte mir geschrieben, dass ihr Arbeitgeber Merck ihre Post an sie weiterleitet und diese auch bei ihr ankommt. Anfang Juli schickte ich erneut ein kleines Päckchen mit DHL los, diesmal jedoch an Merck Research Laboratories in Boston. Nach ein paar Tagen wurde mir über die Sendungsverfolgung mitgeteilt, dass mein Päckchen in Boston angekommen und angenommen worden war. Ich war mir ziemlich sicher, dieses Mal würde sie es erhalten. Zwei bis drei Wochen später fragte ich das erste Mal bei J.  nach, doch mein Päckchen war bei ihr nicht angekommen. Auch weitere Wochen später tat sich nichts.

Als ich schon gar nicht mehr an das Päckchen gedacht hatte, kam es Mitte August mit dem Vermerk »Unzustellbar. Empfänger unbekannt.« an mich zurück. Ich staunte natürlich nicht schlecht, fragte mich »Warum?«, aber schenkte dieser Tatsache erstmal keine weitere Beachtung. Das muss wohl mein Schutzmechanismus gewesen sein.

Die Tage und Wochen im August waren für mich mental ziemlich hart, schließlich ging es J. weiterhin nicht besser und niemand konnte absehen, wie lange diese Tortur noch weitergehen sollte. Es schien, als ob Merck und Ärzte ohne Grenzen nichts weiter unternehmen wollten. Meine Abende nach der Arbeit und die Wochenenden verbrachte ich somit größtenteils damit, bitterlich zu weinen und mich zu fragen, warum das Universum nur gegen uns ist.

Dies ging natürlich an meinen Eltern nicht spurlos vorbei. Sie wussten bereits seit Monaten von J. und unserer Beziehung, wünschten uns selbstverständich nur das Beste und hofften auf ein gutes Ende. Da sie sich jedoch auch große Sorgen um mich machten, nahmen sie das von Merck zurückgeschickte Päckchen zum Anlass ohne mein Wissen Nachforschungen über J. anzustellen.

Diese Nachforschungen brachten folgende Erkenntnisse:

Lüge Nr. 1 – Das Haus in Hamburg

Sowohl ihren Facebook-Freunden als auch mir hat J. geschrieben, dass das Haus in der Blankeneser Haupststraße xx in Hamburg ihrer Familie seit Generationen gehört und ihre Schwester M. und sie eine Wohnung in dem Haus haben. Die Adresse steht auch als Angabe im Impressum der Blogs …

Fakt ist:

  • Das Haus gehört einer Familie K….
  • Der Sohn der Familie kennt weder den Namen J. N. G. noch hat er sie auf einem Foto erkannt.
  • Niemand der Mieter im Haus kennt J..
  • Selbst der Postbote, der seit 40 Jahren die Post in der Straße verteilt, kennt weder J.  noch eine Familie G. .
  • Vor 20 Jahren befand sich in diesem Haus eine Bäckerei.

 

Lüge Nr. 2 – Merck in Boston

J.  gibt in ihren Profilen auf Twitter, Facebook & Co. an, in Boston zu leben und seit 2012 für Merck zu arbeiten.

Fakt ist:

  • Nach einem Anruf bei Merck Research Laboratories in Boston hat ein Mitarbeiter in der Zentrale bestätigt, dass eine J. N. G. oder J. G. nicht in der Mitarbeiterdatenbank aufgeführt ist und somit nicht für Merck arbeitet.

    Lüge Nr. 3 – Ärzte ohne Grenzen

    J. hat sowohl ihren Facebook-Freunden als auch mir geschrieben, dass sie bereits seit mehreren Jahren ehrenamtlich für Ärzte ohne Grenzen arbeitet. Sie war bereits in Sri Lanka und im Libanon für die Hilfsorganisation tätig.

    Fakt ist:

    • Nach einem Anruf bei Ärzte ohne Grenzen in Berlin und New York sagen beide Büros, dass eine J. N. G. oder J. G.  nicht in der Mitarbeiterdatenbank aufgeführt ist.
    • Die Geschichte mit der Grippe, Lungenentzündung, Rinder-Tuberkulose und der selbst nach Monaten fehlenden Transportfähigkeit haben beide Büros als Fake bezeichnet.
    • Erkrankte Ärzte werden, egal in welchem Zustand, umgehend ausgeflogen, falls nötig auch unter Quarantäne gestellt, aber auf jeden Fall in ihr Heimatland zur Rehabilitation zurückgebracht.

    Lüge Nr. 4 – Der Name J. N. G.

    J.  hatte mir einmal ein Foto zugeschickt, welches von einem professionellen Fotografen gemacht wurde. Ich habe diesen Fotografen gefunden, kontaktiert und ihn nach der Frau auf dem Foto gefragt.

    Fakt ist:

    • Der Fotograf bestätigte, dass die Frau auf dem Foto nicht J. N. G.  heißt. Aus Gründen des Datenschutzes möchte er mir den echten Namen leider nicht mitteilen.

    Die Konfrontation

    Ende August habe ich J. Facebook-Freundin V. Sch. kontaktiert und sie wenig später in Hamburg getroffen. Sie bestätigte mir, dass sie 2009 oder 10 im Rahmen einer Lesung von einer hübschen, dunkelhaarigen Frau angesprochen worden war, die sich als ihre Twitter-Followerin @J.N. vorstellte. Im Nachhinein könne sie nicht sagen, ob es wirklich die Frau auf den Profilbildern gewesen sei. Sie habe aber zumindest große Ähnlichkeit mit ihr gehabt. Seitdem hätten J. und V. relativ sporadisch in Kontakt gestanden, sich irgendwann auf Jasmins Bitte hin auch auf Facebook vernetzt, aber nie wirklich privat ausgetauscht. V. sagte, als echte Freundin würde sie J.  auf keinen Fall bezeichnen, dafür wüsste sie viel zu wenig von ihr und hätte sich auch nie viele Gedanken über sie gemacht. Ab dem Moment aber, als ich ihr Details aus J. Lebensgeschichte erzählte, kam ihr die Sache sehr komisch vor, denn sie entsprach in großen Teilen typischen Fake-Stories. Als ich ihr dann wenig später meine Recherche-Ergebnisse mitteilte, war für sie alles klar … Sie erzählte mir auch, dass sie ziemlich sicher sei, dass J. »versterben« würde, sobald ich sie mit meinen Recherche-Ergebnissen konfrontiere. In extrem vielen Fake-Fällen entzögen sich die Betreiber der Fake-Accounts so ihrer Verantwortung und zögen damit den für sie einfachsten Schlussstrich.

    In der Nacht vom 3. auf den 4. September 2017 habe ich J. über die Ergebnisse der Recherchen in Kenntnis gesetzt. J.  hat sich daraufhin nicht mehr bei mir gemeldet. Sie hat das Ganze weder bestätigt noch dementiert. Sie hat einfach geschwiegen.

    Der Fake-Tod

    Obwohl J.  nach besagtem 3. September zweimal bei Facebook aktiv war, erfolgte keine Nachricht von ihr an mich.

    Hurrikan Irma war Anfang September über Haiti hinweggezogen und einer von J.  langjährigen Internet-Freunden, der noch an ihre Echtheit glaubte, sorgte sich extrem um sie. Er schrieb J.  angebliche Sandkastenfreundin K. A.  an und fragte, ob sie etwas über J. Gesundheitszustand wüsste. Am 17. September 2017 erhielt er Antwort. K. A.  teilte ihm Folgendes per E-Mail mit:

    „… nun aber die schlechte Nachricht um J.. Sie ist am 5. September Ortszeit 8:50 Uhr auf Haiti verstorbenen, am WE davor ist sie schon mehrfach kollabiert und sie wurde ruhig gestellt. In der Nacht zum Dienstag hatte sie ein komplettes Organ Versagen. Keine schöne Nachricht, ich weiß, jedoch muss sie sich nicht mehr quälen. Behalte sie in guter Erinnerung …

    J.  und ich hatten uns am 2. September noch per Messenger geschrieben. Ihr Zustand war stabil. Seit zwei Wochen bekam sie wieder Physiotherapie und eine Logopädin arbeitete mit ihr an der noch fehlenden Stimme. Sie war zuversichtlich und es ging ihr den Umständen entsprechend sehr gut. Am Sonntag, den 3. September, veröffentlichte J. um 14:30 Uhr sogar noch einen neuen Facebook-Status. Wenn sie an diesem von K.  benannten Wochenende mehrfach kollabiert wäre, hätte J. wohl kaum mit mir gechattet und einen Status veröffentlicht.

    Ich weiß nicht, ob die Frau auf den Fotos wirklich die Person ist, mit der ich mir monatelang geschrieben habe oder ob jemand der Frau auf den Fotos die Identität gestohlen und damit ein Fake-Profil erstellt hat. Ich weiß auch nicht, welche Motive diese Person hatte. Um Geld ging es anscheinend nicht. Nacktfotos oder Sex spielten auch keine Rolle. Waren vielleicht Anerkennung und emotionale Macht wichtig? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur eins, diese Person ist seit 2009 aktiv und hat sich sehr viel Mühe damit gegeben. Zu den Kontakten dieses Profils zählen unter anderem Personen wie … PachT , die an ihrem Schicksal teilnahmen, ihr gute Besserung wünschten oder ihr schrieben, wie sehr sie ihren uneigennützigen Einsatz für Ärzte ohne Grenzen bewunderten. Diese Personen sind in der Blogger-Szene keine Unbekannten. Das komplette Netzwerk dieser Person wurde wirklich sehr sorgfältig über Jahre aufgebaut und gepflegt.

    Ende der Geschichte

    Ich werde vermutlich noch lange mit dieser Geschichte zu kämpfen haben. Schließlich hatte mir diese Person ein gemeinsames Leben, eine gemeinsame Zukunft versprochen. Wir hatten sogar eine Liste mit Dingen, die wir zusammen noch erleben wollten. Mich schmerzt aber vor allem Eines: Obwohl diese Person wusste, dass ich in der Vergangenheit eine Blutkrankheit hatte, dass mir bisher das Glück in der Liebe fehlte und mein Outing erst Anfang 2016 erfolgt ist, hat all das, die Person nicht davon abgehalten, mich über Monate zu belügen.

    V.  war so nett, mir etwas als Widmung in ihr Buch >> Wie meine Internet-Liebe zum Albtraum wurde <<  zu schreiben:

    „Liebe D… ! Ich wünsche Dir, dass Du in Zukunft ausschließlich positive Internet-Erfahrungen mit Menschen machst! Alles Gute für Dich!“Victoria

    Ich war bereits vor dieser Geschichte immer mit Vorsicht im Internet unterwegs und natürlich gehörte auch ich zu den Menschen, die von sich sagen würden, nie auf einen Fake hereinzufallen. Aber wie sicher kann man sich da wirklich sein? Ganz egal, ob man eine Person im Internet oder im realen Leben kennenlernt. Lässt man sich gleich den Personalausweis oder Führerschein zeigen? Fragt man nach dem Arbeitgeber und ruft dort an, um zu erfahren, ob die Angaben stimmen? Nein, wohl kaum.

    Es bleibt uns nichts anderes übrig, als auf unser Bauchgefühl zu hören. Doch was passiert, wenn bereits Gefühle im Spiel sind? Jeder von uns weiß, dass die meisten Verliebten nicht mehr wirklich logisch und nachvollziehbar handeln. Genau diese Schwachstelle nutzen Fakes aus. Gerade deshalb ist es wichtig, Menschen, die uns am Herzen liegen, nachdem sie eine neue Person kennengelernt haben, im Auge zu behalten und auch bei Unstimmigkeiten einmal kritisch nachzufragen.

    Wenn meine Eltern nicht selber aktiv geworden wären und mir nicht durch die Fakten, die Augen geöffnet hätten, dann weiß ich nicht, wie lange diese Person noch mit mir und meinen Gefühlen gespielt hätte. Daher muss und möchte ich mich an dieser Stelle, nochmal ganz offiziell bei meinen Eltern dafür bedanken. Ich habe Euch sehr lieb!
    D.

    *___ * ___ *
    Wolken ... Regen 1

“ Eine LÜGE lebt von dem GLAUBEN, den man ihr schenkt. “ … [ J. T. ]

Wolken 1@  IDEE  @  AUSFÜHRUNG  @  Text: D. F. @ Fotos  @  © PachT

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Ich bleibe da dran … die Email – Adresse habe ich …
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20.01.17 # Das ENDE der OBAMA – S Z E N E R I E #


Als BARACK OBAMA am 24. Juli 2008
als voraussichtlicher US-PRÄSIDENTSCHAFTSKANDIDAT
vor etwa 200.000 Zuhörern in BERLIN

die zentrale, weltweit direkt übertragene Rede 
seines Europabesuchs hielt, weckte er mit seinem SLOGAN
“ YES WE CAN “
bei nicht wenigen MENSCHEN, auch bei mir -, HOFFNUNGEN.

9-buchmesse-pacht-m-obama

Bei dieser BEGEGNUNG zur Leipziger BUCHMESSE 2009
hatte ich noch ( ! )  HOFFNUNG,
die   a b e r   dann leider sehr schnell versiegte.
___

So vermerkte ich bereits im gleichen Jahr
in meinem Politischen Tagebuch :

Lieber 
durch Natur belassene „FEUCHTGEBIETE“ 
wandern, um dort lebensbejahend zu genießen; 
als durch gesellschaftliche „SEICHTGEBIETE“ 
irren, um dort hemmungslos zu verblöden … 
___

(C) PachT
ssw82-gedanke_feuchtuseicht

“ WAHRHEIT ist der PUNKT,
wo GLAUBE und WISSEN einander neutralisieren. “ … [ F. H. ]

ssw313-gedanke_lobbyisten

Die LOBBYISTEN 
sind schon längst allerorts    m ä c h t i g e r 
als die    o h n m ä c h t i g e n    POLITIKER … !
____

(C) PachT 2012
@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@
Wird sich ab  h e u t e

w e l t p o l i t i s c h   etwas  v e r ä n d e r n  ?@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@@

20.12.16 # E N T T Ä U S C H U N G – dann Einatmen und Ausatmen #


bully_1

Irgendwie bin ich doch schon   e n t s e t z t   und
zugleich   e n t t ä u s c h t ,

wie oberflächlich   o f t m a l s   offensichtlich
meine B L O G E I N T R A G U N G E N   gelesen werden.

*
Ich   s c h i l d e r e   heute (20.12.2016) und hier
aus einen für mich gegebenen ANLASS
z w e i   persönliche ERLEBNISSE,

von denen der erste auf den TAG  z e h n   JAHRE zurückliegt und
der andere sich vor    a c h t   JAHREN ereignete.

bully_2
Wie lange noch ? … Mir geht es, – derzeit bedingt -,   g u t  !
Möge es so bleiben !
Für die   G E N E S U N G S W Ü N S C H E ,  – man weiß ja nie – ,
per Email, WhatsApp, Kommentar und PN bedanke ich mich dennoch !

zitat-neugier

“ Zum AUSLEGEN des GELESENEN seid frisch und munter,
legt ihr’s aber nicht aus. so legt was drunter. “
 [SpSpr/PachT]

zitat-tod-_-leben####################################################

04.10.16 # Ein PAUSENGEDANKE auf meiner B A U S T E L L E #


PachT am Arbeitsplatz im DuS-Labor
A
uf der BAUSTELLE in meinem Denk- und SchreibLabor
lege ich um der erforderlichen KONZENTRATION willen
öfter PAUSEN ein … Die aber bleiben nicht  g e d a n k e n l o s !
*
So schwankte ich   u r p l ö t z l i c h ; – warum auch immer -,
gedanklich zwischen OPTIMISMUS und PESSIMISMUS :

pacht-2016-querdenker
“ Man bezeichnet oftmals einen erlebten SACHVERHALT
als  ‚das   k l e i n e r e   ÜBEL‘ ,
um die innerlich doch große ENTTÄUSCHUNG
für sich selbst zu    r e l a t i v i e r e n
und nach außen zu   k a s c h i e r e n . “
strukturen-01

„Das ZIEL – die AUFGABE, der wir die WÜNSCHE anpassen.“
… [A. B.]
strukturen-02
___***___