04.03.11 ## Aus meiner publizistischen Arbeit : Den Fall "K. Th. zu GUTTENBERG" sehe ich aus einem ganz anderen BLICKWINKEL “


Die ZEITUNGEN, die MAGAZINE, die TALKSHOWS waren ja fast nur noch mit einem THEMA beschäftigt, nämlich

„DAS KOMMEN UND GEHEN DES FREIHERRN UND BUNDESMINISTERS KARL THEODOR ZU GUTTENBERG“ …

In
Logo Dtschl_today

veröffentlichte ich am 01.03.11 meine nachstehende Auffassung zum RÜCKTRITT wie folgt :

Rücktritt ist ein Gemisch von eigenem
Fehlverhalten, Versagen der Wissenschaft und
politischer Boshaftigkeit anderer

Nach dem heutigen Stand der Dinge steht für
mich fest:
Erstens
der Freiherr und Verteidigungsminister hat in
doppelter Hinsicht allen Grundsätzen zuwider
gehandelt; wobei festzuhalten bleibt, dass der
Tatbestand an sich nicht im Amt herbeigeführt
wurde, aber die nach bekannt werden desselben
beharrliche Leugnung im Amt nicht zu rechtfer-
tigen ist.
Zweitens:
Dass diese gravierende und auch nicht zu ent-
schuldigende Verfehlung aber genau jetzt an
die Öffentlichkeit kam, lässt unweigerlich auf
eine beabsichtigte und damit gezielte Schädi-
gung des Ansehens der Person schließen.
Drittens:
Eine Universität deren Wissenschaft-
ler derartige unwissenschaftliche Machenschaf-
ten nicht aufgefallen sind, hat unweigerlich ihren
Ruf beschädigt. Wie kann ein Wissenschaftlicher
Rat einschl. des Doktorvaters so eine Arbeit durch-
gehen lassen. Hoffentlich hat er diese überhaupt
gelesen und nicht nur den Assistenten überlassen.
Doch darüber aber spricht niemand ! Und genau
das bestärkt meinen Eindruck einer bewussten Per-
sonaldemontage !
Schade – das Vertrauen in die
Politik und deren Akteure ist erneut erschüttert.
Aber wir haben sie ja selbst gewählt !

___
P. Achim T., Erfurt

Und in der

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habe ich 03.03.11 auf der LESER-SEITE
meinen STANDPUNKT dazu wie folgt formuliert

LESER-MEINUNG
zu „Der RÜCKTRITT
in TA v. 02.03.11; S. 1 ff.

Noch sind nicht alle Fragen geklärt

Der Hochschulverband teilt der Öffentlichkeit
mit, dass er über den Rücktritt Guttenbergs er-
leichtert ist. Welche Arraoganz von Wissenschaft-
lern, die sich mit einer so lapidaren Erklärung
aus der SCHUSSLINIE glauben …
Mit dem Vorgang um Guttenberg haben sie of-
fen gelegt, dass sie n i c h t unfehlbar sind,
wie sie es jetzt mit dieser Aussage vertuschen
wollen.
Eine Universität, deren Wissenschaftler eine
derartige unwissenschaftliche Machenschaft
nicht aufgefallen ist, hat unweigerlich ihren
Ruf beschädigt. Wie kann ein Wissenschaftli-
cher Rat einschl. des Doktorvaters eine solche
Arbeit, – auch noch hochkarätig bewertet – ,
durchgehen lassen? Hoffentlich hat er diese
überhaupt gelesen und nicht nur den Assisten-
ten überlassen. Die Journalisten sollten unver-
züglich ihre Recherchen beginnen. Vielleicht
liegt hier medienwirksamer Sprengstoff.

___
P. Achim T., Erfurt

Ähnliche Beiträge hatte ich auch an

Logo Maybrit Illner ZDFLogo Maischberger ARD
___
Sehr geehrter Herr T.,
im Namen auch von Sandra Maischberger bedanken wir uns für Ihre interessanten Zeilen und informativen Anmerkungen. Wir haben Ihre Nachricht mit großem Interesse gelesen und können Ihnen versichern, dass wir über die Inhalte unserer Zuschauerpost in unseren Redaktionssitzungen ausführlich sprechen. Wir würden uns freuen Sie auch weiterhin zu unseren Zuschauern zählen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen, i.A. Redaktion „Menschen bei Maischberger“

___

 ARD Hart aber fair

geschickt.
___

Auch am 03.03.11 veröffentlichte ich in
Logo Dtschl_todayWissenschaftsministerin und Bundestagspräsident haben versagt

Ich kann mich des Eindruckes nicht erwehren, dass

+ Frau SCHAVAN (CDU),
die nicht in der Lage ist, einer in Deutschland drohenden BILDUNGSMISERE gegenzusteuern,
mit ihren ÄUßERUNGEN eine AUFTRAGSHANDLUNG namens der Bundeskanzlerin erfüllt hat …

und

+ Herr LAMMERT (CDU),
gravierend als BUNDESTAGSPRÄSIDENT versagt hat …
Er hat durch seine DULDUNG der BESCHIMPFUNGEN [Trittin, Gabriel u.a.] eines PARLAMENTARIERS [zu Guttenberg] die STREITKULTUR im deutschen Bundestag auf ein niedrigeres NIVEAU heruntergestuft …
Jeder Bundestagsabgeordnete wird künftig bei einer ER- oder ABMAHNUNG durch den Bundestagspräsidenten auf diese unterlassene ZURECHTTWEISUNG verweisen und GLEICHBEHANDLUNG einfordern können …

EIN POLITISCHER SKANDAL … wenn man es nüchtern betrachtet !
___
P. Achim T., Erfurt

26.10.10 + VERTRAUEN (in die POLITIKER) ist gut – KONTROLLE (ihres Handelns) ist besser !


[ Foto und Text © PachT ]
.

Am 24.09.10 veröffentlichte ich bei

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meine zwanzig Jahre alten, aber heute noch aktuellen Aufzeichnungen,

„STREITKULTUR der POLITIKER –
GRADMESSER der GLAUBWÜRDIGKEIT“

Gestern erinnerte man in Thüringen an die Anfänge, vor 20 Jahren,
THÜRINGER LANDTAG

Das nehme ich zum Anlaß,
weitere Aufzeichnungen von mir aus dem Jahre 1990
in DEUTSCHLAND_today und hier zu veröffentlichen :

Z e h n
GRUNDHALTUNGEN für einen POLITIKER

( Meine Seminaraufzeichnung über politische Ethik und Ethos eines Politikers Referent: Prof. Dr. Wilhelm Ernst, Erfurt, 1990 )

POLITIK
ist die FÜHRUNG von GEMEINWESEN auf der Basis von MACHTBESITZ.

Politische FÜHRUNG
ist also zielbewusste Ausübung von MACHT zur Förderung des GEMEIN-WOHLS.

LEGITIMATIOSBASIS
des Staates und des legitimen Staatshandelns
sind die MENSCHEN als Mitglieder der Gesellschaft selbst –
das VOLK als SOUVERÄN !

Die PRINZIPIEN der politischen ETHIK :

– personale und politische FREIHEIT

– gewaltenteilige RECHTSSTAATLICHKEIT

– chancengerechter SOZIALSTAAT

– repräsentative und partizipatorische DEMOKRATIE

– PLURALISMUS

Der ETHOS des POLITIKERS –
KONSQUENZEN für sein persönliches und politisches Handeln

POLITIKER
sind im allgemeinen nicht anders als andere MENSCHEN,
aber
POLITIKER
müssen sich an strengeren Maßstäben messen lassen als andere BÜRGER.

01.
Der POLITIKER muss bereit sein,
sich zu sittlichen Grundwerten zu bekennen;

das heißt insbesondere,
um etwa des Erfolges oder Nutzens willen seine sittlichen Grundüberzeugungen niemals aufzugeben.

02.
Der POLITIKER muss stets und allerorts charakterfest sein;

das heißt insbesondere auch,
dem Druck der Interessengruppen und Lobbys widerstehen zu können.

03.
Der POLITIKER muss unabhängig und unbestechlich sein;

das heißt ,
seine Verpflichtung auf das Programm seiner Partei kann und darf seine Gewissensfreiheit nicht beeinträchtigen.

04.
Der POLITIKER muss sensibel für zukünftige Entwicklungen sein;

das heißt,
er muss die Fähigkeit und Bereitschaft zu Ausgleich und Kompromiss besitzen.

05.
Der POLITIKER muss Sachlichkeit und Nüchternheit gepaart mit Gelassenheit besitzen;

das bedeutet für ihn ohne Wenn und Aber,
Intrigen und Verunglimpfungen des politischen Gegners privat oder öffentlich zu unterlassen.

06.
Der POLITIKER muss sich der sittlichen Pflicht zur Übung von Toleranz als Respekt vor der personalen Würde des anderen unterordnen;

das heißt,
ihm ist immer die Achtung auch gegenüber dem irrenden Gewissen geboten.

07.
Der POLITIKER muss ein Höchstmaß an Sach- und Entscheidungskompetenz besitzen;

das heißt,
er hat die Pflicht, anstehende Sachverhalte mit allen verfügbaren Fach- und Rechtskenntnissen zu beurteilen und ggf. sich diese immer wieder neu zu erarbeiten.

08.
Der POLITIKER muss einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit haben;

das heißt,
sein Hauptaugenmerk muss bei seinen Entscheidungen immer auch den Schwachen in der Gesellschaft gelten.

09.
Der POLITIKER muss von Grund auf ehrlich sein;

das bedeutet insbesondere auch,
eine womöglich bessere Lösung des politischen Gegners anzuerkennen und selbst durchgängig zu seinem Wort zu stehen.

10.
Der POLITIKER muss sich durch Bescheidenheit und Dienstbereitschaft auszeichnen;

das heißt unmissverständlich,
Überheblichkeit und Hochmut müssen seinem Erscheinungsbild fremd sein.

Die NICHTEINHALTUNG dieser einfachen GRUNDREGELN
würde für den einzelnen POLITIKER bedeuten,
dass er öffentlich den SOUVERÄN brüskiert:

Wo die POLITIK beginnt, hört meine MORAL auf … “

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Machtausübung

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Viel SPASS bei der BEWERTUNG der POLITIKER !!!

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