11.07.15 # Toleranter Fanatismus – geht das ? #


[ Text: 512. GEDANKENSPIEL zum Thema Fanatismus
mit Worten anderer wie Friedr. der Große und Friedr. Nietzsche /
Moderation und Fotos: Kanaldeckel auf Rhodos (GR) – © PachT ]
.

Verweile zum Schauen

Toleranter Fanatismus

Wenn die VERNUNFT ihre STIMME häufiger
gegen den FANATISMUS erhebt, dann kann
sie die künftige GENERATION vielleicht
t o l e r a n t e r machen, als die gegenwärtige ist.
Und damit wäre schon viel gewonnen …

D e n n

der FANATISMUS ist die einzige „WILLENSSTÄRKE“,
zu der auch die SCHWACHEN und UNSICHEREN
gebracht werden können !
___

Rhodos _ Griechenland 8

“ Im Namen der TOLERANZ sollten wir (…)
das RECHT beanspruchen, die INTOLERANZ
nicht zu tolerieren. „
[Sir K. P.]

Rhodos _ Griechenland 7

A L L E N

ständigen LESERN und zufälligen GÄSTEN meiner SEITE

wünsche ich ein erholsames WOCHENENDE

und

einen guten START in die neue WOCHE :!:

Rhodos _ Griechenland 6
___ *  * ___

Werbeanzeigen

10.01.11 ## GEDANKEN zur JAHRESLOSUNG der evangelischen CHRISTEN ##


+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Lass dich nicht vom Bösen überwinden,
sondern überwinde das Böse mit Gutem.

(Römer 12, Vers 21)

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Meine GEDANKEN zu dieser LOSUNG :

Gut und böse werden uns wohl immer
als Adjektive in unserem Leben begleiten.

Ein bewusstes Streben nach Harmonie,
im Grossen wie im Kleinen,
ist zwar oftmals sachlich bestimmt und zeitlich begrenzt,
aber dennoch ein verlässlicher Brückenbogen
mit dem Kompromiss und der Toleranz
als solide Brückenpfeiler.
___
Erfurt, 30.12.10 –

derzeit noch unveröffentlichter PRESSEBEITRAG
in Anlehnung an meine 21. Tagebuchnotiz v. 02.01.08 – © PachT

**********************************************************************

Hier der Text zu NEUJAHR:

Brückenbauer zum Guten
Die Jahreslosung für 2011 ist auch eine Aufforderung zum aktiven Mittun

in Nr. 01 / 2011; S.1
Logo Glaube + Heimat
von Ilse Junkermann, Landesbischöfin in Mittelthüringen

Es gibt viele Einwände gegen diese Aufforderung aus der Jahreslosung. Sie lassen sich in einer Frage zusammenfassen:
Kann das Gute das Böse wirklich überwinden?
Ist das Böse nicht doch oft stärker als das Gute?

Nehmen Sie nur als Beispiel einen Streit: Wer da nachgibt – ist der nicht immer der Dumme?

Ich versuche die Worte des Paulus zu umschreiben: Wenn dir Böses widerfährt, dann lass dich davon nicht beeinflussen, schon gar nicht beherrschen. ­Resigniere nicht vor dem Bösen. Lass dich nicht davon bestimmen, wie ein anderer dir begegnet. Bleibe beim ­Guten, setz das Gute ein, das kann es mit dem Bösen aufnehmen!

Was ist das, das »Böse«, das einen bestimmen könnte? Und was ist das »Gute«? Nach der Bibel ist das Böse immer das, was die Gemeinschaft stört und zu Trennung führt. Die Urgeschichte dazu ist die Erzählung vom Sündenfall: Die Menschen vertrauen nicht mehr darauf, dass sie in der Beziehung zu Gott und seinem Gebot gut aufgehoben sind. Konsequenterweise führt diese Trennung von seinem Gebot zur Vertreibung aus dem gemeinsamen Lebensraum mit Gott, dem Paradies.

Dieses Böse ist uns wohlbekannt. Es gibt so viel Trennendes!

Denken wir nur an die Kluft zwischen Arm und Reich weltweit und in unserem Land. Viele haben mehr, als sie in einem ­Leben ausgeben können, für andere reicht es nicht über den Tag. Das schreit zum Himmel und spaltet Gesellschaften. Aber es ist auch die ausgeschlagene Hand, das überheblich hingesagte Wort.

Dort, wo sich Menschen über andere erheben und sie gering achten, hat das Böse das Sagen. Ein Land über das andere, eine Religion über die andere, ein Kontinent über den anderen, der Chef über den Angestellten und auch über den Gartenzaun. Wir erheben uns und lassen andere ohnmächtig zurück.

Was ist dann das »Gute«, mit dem wir das Böse überwinden können? Es ist alles, was einer verlässlichen Gemeinschaft dient. Gott selbst legt den Grund dazu: Mit Jesus schließt er das Paradies wieder auf und ebnet uns den Weg zur vertrauensvollen Gemeinschaft mit ihm. Wer sich im Leben und Sterben darauf verlässt, dass Gott es gut mit ihm meint, der kann dieses Vertrauen auf Gutes, das Trennung und Streit überwindet, auch mit sich und seinen Mitmenschen leben. Der kann den ersten Schritt tun und die Hand zu Versöhnung reichen; die kann mit ihrem Lebenswandel die Krise des Klimawandels überwinden helfen; der kann eine Tafel unterstützen und so die tiefen Risse unserer Gemeinschaft überbrücken helfen. Wir alle sind fähig zur Hilfe unter Nachbarn, zum Einsatz, der dem Nächsten, ob nah oder fern, unter die Arme greift.

Christen haben den Auftrag zu solchem Brückenbauen.

Ja, Brückenbauer braucht unsere Gesellschaft und die Welt. Denn: »das Böse mit Gutem zu überwinden«, das ist mehr, als nur bei Bösem nicht mitzutun. »Überwinden«, damit meint Paulus ein aktives Handeln. Fantasie für Gutes, das Trennung überwindet, das ist gefragt. Sei es die Bank, die mit der Aktion »Brot für die Welt« nur noch gerechte, nachhaltige und ökologisch verträgliche Fonds auflegt. Sei es der gewaltfreie Widerstand, der bei Atommülltransporten die Schienen versperrt und so deutlich macht, dass wir mit unserem Energieverbrauch und Lebensstil nicht einfach immer weitermachen können.

Sei es die Nachbarschaftshilfe in einem Dorf oder Stadtteil, die denen, die eh am Rand stehen, unter die Arme greift. Die Jahreslosung weist uns für 2011 den Platz dort an, wo Gemeinschaft gestört, ja zerstört ist. Dort sind wir gefragt, uns mit Liebe und Fantasie einzusetzen für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung.

Wir wissen nicht, was im neuen Jahr auf uns zukommt, was an Gutem, was an Schwerem, was an Bösem. Auch wenn wir das nicht wissen, dürfen wir in das neue Jahr mit der Gewissheit gehen: Der gute Gott geht mit, seine Güte umfängt uns. Wir werden auch 2011 zwischen »gut« und »böse« oft hin und hergerissen sein.

Möge uns dann die Jahreslosung in den Ohren und im Herz klingen, dass wir dem Guten trauen und auf das Gute setzen.

Ich wünsche Ihnen allen ein mit viel Gutem gesegnetes neues Jahr!

Ilse Junkermann

08.11.10 + Nachdenken über T O L E R A N Z +


[Fotos: Weimar –
Ilmpark im Herbst mit Goethes Gartenhaus /
Text: 158. GEDANKE v. 06.11.10 aus SEELENSCHWINGUNGEN – © PachT]
.

Varianten -2- Goethes Gartenhaus im Herbst
.

Toleranz

T O L E R A N Z
ist eine gesunde Symbiose
zwischen
dem eigenen DURCHSETZUNGSWILLEN
und
dem KOMPROMIß gegenüber dem Schwächeren …

___
[Überlegungen zu einer Frage von „Augenzauber“ v. 06.11.10]
.

Varianten -3- Goethes Gartenhaus im Herbst

.

:wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave:

In diesem Sinne wünsche ich
allen LESERN und BESUCHERN meiner SEITE
eine tolerante
und
insgesamt erfolgversprechende zweite NOVEMBERWOCHE

:wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: :wave: